Hoverboards – das coole Fortbewegungsmittel mit Spaßfaktor

Unbeschwert durch die Straßen schweben und den ganzen Verkehr hinter sich lassen – das ist die Idee der sogenannten „Hoverboards“ (übersetzt: Schwebebretter). Schweben tun die kleinen Maschinen zwar (noch) nicht, aber dennoch breitet sich der Trend zum Hoverboard aus, denn die Flitzer sind die vielleicht spaßigste und modernste Art und Weise, sich fortzubewegen. Sie haben die Form eines motorisierten Skateboards und lassen sich intuitiv durch Gewichtsverlagerung steuern. Durch moderne Akkutechnik sind sie schnell und und umweltschonend zugleich. In unserer Kaufberatung findet ihr alles Wichtige rund ums Hoverboard: Was Ihr vor dem Kauf wissen solltet, welche Modelltypen es gibt und natürlich welche Modelle am besten für euch geeignet sind.

Hoverboard kaufen

Wenn ihr ein Hoverboard kaufen wollt, gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten. Grundsätzlich zu empfehlen ist es, sich vor dem Hoverboard Kauf Testberichte und Kaufberatungen durchzulesen. Denn wenn ihr ein Hoverboard ohne Vorwissen kaufen wollt, könnte es gut sein, dass ihr an eines der unrühmlichen China-Importe geratet. Diesen fehlen nicht nur die üblichen Sicherheitsstandards, sondern ihre Akkus geben oft sehr schnell den Geist auf. Um ein Hoverboard zu kaufen, solltet Ihr also euch am besten an bewährte Portale wie Amazon und an die zuverlässigen Marken wie Bluewheel halten.

Die häufigsten Fragen zu Hoverboard

Was genau ist ein Hoverboard?
Bei Hoverboards handelt es sich um kleine, motorisierte Scooter. Sie besitzen einen Elektromotor sowie im Regelfall einen leistungsstarken Lithium-Ionen Akku. Die Kraftübertragung erfolgt über zwei Räder an den Außenseiten. Das besondere ist die Steuerung der Fahrzeuge: Sowohl der Beschleunigungs- und Bremsvorgang als auch die Lenkung werden durch die Verlagerung des Körpergewichts nach vorne, hinten oder zur Seite gesteuert. Dadurch ergibt sich ein dynamisches und flexibles Fahrgefühl mit viel Fahrspaß.

Für wen und wo ist ein Hoverboard geeignet?
Wer glaubt, zum Fahren eines Hoverboards braucht es eine besondere körperliche Fitness, liegt falsch. Die Gewichtsverlagerung ist kaum anstrengend. Gleichwohl sollten Hoverboard-Fahrer über einen guten Gleichgewichtssinn verfügen und ihre Standfähigkeit sollten nicht eingeschränkt sein (etwa durch Verletzungen). Auch Kinder ab zehn Jahren können problemlos das Steuern eines Hoverboards erlernen. Hoverboards funktionieren am besten, wo der Boden glatt ist, also auf Straßen oder Fußwegen. Leichte Steigungen sind auch kein Problem, aber Sand- oder Kieselstraßen machen den Geräten zu schaffen. Auch von coolen Stunts zum Beispiel auf Waldwegen solltet ihr lieber absehen, wenn ihr lange Freude an eurem Board haben wollt.

Wie ist die rechtliche Situation in Deutschland und Österreich?
Leider haben die Gesetzgeber in Deutschland und Österreich noch keine gesetzliche Lösung für die Nutzung von Hoverboards gefunden. Aufgrund seiner Geschwindigkeit von über 6 Km/h gilt es als Kraftfahrzeug und muss rechtlich auf die Straße. Hierfür hat es jedoch keine entsprechende Straßenzulassung. Im Umkehrschluss heißt dies: Faktisch ist die Nutzung von Hoverboards auf öffentlichen Straßen verboten. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen. Die Nutzung der Flitzer auf Privatgelände oder auf Übungsplätzen ist aber kein Problem.

Hoverboard Kaufberatung

Inhalt

Das Wichtigste in Kürze:

Hoverboards dienen der Fortbewegung und sind vor allem als Spiel- und Spaßgerät zu verstehen. Es gibt in dieser Kategorie sehr günstige Modelle, die vor allem für den kurzzeitigen Spaß beispielsweise auf der Einfahrt geeignet sind. Teurere Modelle erfüllen akzeptierte Sicherheitsstandards und sind auch als Fortbewegungsmittel für längere Strecken geeignet.

Die wichtigste Einschränkung beim Kauf von Hoverboards ist die Akkulaufzeit. Die Lithium-Ionen Akkus sind sehr teuer und ein größerer Akku führt somit automatisch zu einem höheren Kaufpreis. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und bei Steigungen ist der Akku sehr schnell leer gefahren. Achten solltet ihr auch auf die Ladezeit: Ist das Gerät mit einer Schnellladetechnik ausgestattet, ist es innerhalb von weniger als einer Stunde wieder einsatzbereit.

Beim Kauf von Hoverboards ist die Sicherheit ein wichtiger Faktor. Durch Kollisionen oder durch Überhitzung kam es in der Vergangenheit häufiger zu Bränden und Explosionen der empfindlichen Lithium-Ionen Akkus. Deshalb bietet Underwriters Laboratories den UL2272 Standard an, der die Qualität und Sicherheit der verbauten Batterien garantiert. Auch der TÜV hat inzwischen eine eigene Zertifizierung entwickelt.

Was kostet ein Hoverboard?

Ein billiges Hoverboard ist schon ab einem Preis von rund 100 Euro zu haben. Allerdings solltet ihr von solchen Boards aufgrund der schwachen Akkus und der mangelnden Sicherheit lieber Abstand halten. Generell gilt, dass ihr mindesten etwa 200 Euro investieren solltet, um ein zuverlässiges Board zu erhalten. Wer es sich leisten kann, ist in der Preisklasse um 500 Euro am besten aufgehoben. Hier tummeln sich die besten Markenhersteller, die langlebige Boards mit Reichweiten zwischen 15 und 30 Kilometern anbieten.

Welche Hoverboards sind vertrauenswürdig?

Generell solltet ihr von den meisten China-Importen die Finger lassen. Hier tummeln sich viele Namen wie KOOWHEEL oder BEBK, mit denen Nutzer schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wer einen günstigen und dennoch ordentlichen China-Flitzer sucht, sollte es beispielsweise mit dem Board Lixada versuchen, das sich einen Namen als guter und günstiger Kompromiss gemacht hat. Echte Qualität bietet beispielsweise der Hersteller Tera, der sich mit dem T1, T2, T3 und F1 einen sehr guten Ruf aufgebaut hat. Um euch die Wahl zu erleichtern, schaut euch am besten folgenden Test auf Youtube an:

Ist das Fahren von Hoverboards schwierig?

Für das Fahren von Hoverboards bedarf es etwas Eingewöhnung und Übung. Aber keine Angst, schon nach kurzer Zeit flitzt ihr gekonnt durch die Gegend. Das folgende Video bietet eine anschauliche Anleitung:

Fazit

Eines ist deutlich: Hoverboards sind einer der großen Trends in der Mobilität und bringen mehr Spaß, als die meisten anderen Fortbewegungsmittel. Der rechtliche Rahmen schränkt die Nutzung allerdings noch sehr ein, was sich in Zukunft allerdings ändern könnte. Bei dem Kauf solltet ihr auf schwarze Schafe und schlechte Sicherheitsstandards achten und die Tipps in diesem Ratgeber beachten. Dann seid ihr auf der sicheren Seite und könnt unbesorgt los düsen!